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Blick vom Landwehrkanal auf die Gebäude des WZB

Das Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) am Kulturforum Berlin

  Offizielle Website des WZB

Architektur
Das Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) wurde 1969 gegründet und hat erst seit 1988 seinen Sitz am Kulturforum. Vom Architekturbüro James Stirling, Michael Wilford & Associates, das im Rahmen der IBA (Internationale Bauausstellung Berlin; Mitte der 80er Jahre) den Bauauftrag erhielt, wurde der Altbau des ehemaligen Reichsversicherungsamtes (1894 von August Busse) restauriert und durch mehrere Neubauten ergänzt.

Stirlings Leitgedanke, „einen freundlichen, unbürokratischen Ort zu schaffen”, der eher einem College als einem Bürogebäude gleichen sollte, fand seine architektonische Umsetzung in einem Gebäudekomplex aus mehreren um einen Innenhof gruppierten Einzelbauten. Diese greifen in ihren Grundrissen bekannte architektonische Formen aus der Baugeschichte auf, wie z.B. die griechische „Stoa” und das „Theater”, außerdem kirchenähnliche Bauteile bis hin zur Bibliothek in der Form eines „Campanile”.

Forschung
Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ist ein sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut. 140 deutsche und ausländische Wissenschaftler betreiben hier problemorientierte Grundlagenforschung. Ökonomen, Soziologen, Politologen, Rechtswissenschaftler und Historiker erforschen Entwicklungstendenzen, Anpassungsprobleme und Innovationschancen moderner Gesellschaften.

Zu wichtigen Forschungsfeldern des WZB gehören:

- Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt
- Soziale Ungleichheit und Probleme des Sozialstaats
- Demokratie und Zivilgesellschaft
- Mobilität und Verkehr
- Wettbewerb, Staat und Steuerung
- Innovation und Wissenschaftspolitik
- Interkulturelle und internationale Konflikte.

In Vortragsreihen und Podiumsdiskussionen findet ein intensiver öffentlicher Diskurs statt.

siehe auch    Veranstaltungskalender des WZB


Blick in den Innenhof des WZB